© Spreepaul
Pause an der Barbara
© Spreepaul
Barbara
© Heiner Majewski
Ferropolis-Sonne
© Heiner Majewski
Ferropolis
© Heiner Majewski
Eimerkettenbagger 651 Mad Max
© Heiner Majewski
Bagger 197 Mosquito
© Heiner Majewski
Barfüßer
© Heiner Majewski
Gruppenfoto
© Cornell Paasche
Die RainbowHikers waren wandern:
Sachsen-Anhalt (WB) – Von Gräfenhainichen zur Barbara und zu den Baggern nach FerropolisDie Tour war am 22. März 2026
Wanderleiter: Heiner Majewski
Der Link zur Tour bei
Komoot.Wanderstrecke: etwa 15,1 Kilometer
Die GPX-Datei
herunterladen.Teilnehmer inkl. WL: 13
*******
Die RainbowHikers hatten wieder zu einer Wanderung eingeladen und eine Wanderin und elf Wanderer folgen Heiner zur Eisenstadt bei Gräfenhainichen.
Wir starten unsere Tour gegen 11.00 Uhr am S-Bahnhof Gräfenhainichen (S2, S8) und laufen zunächst in Richtung Westen. Nach einer Weile erreichen wir die Barbara, einen ehemaligen Braunkohletagebau von 1908 bis 1923, heute ein Angel- und Badesee.
Durch Wiesen und Felder und kleine Wälder nähern wir uns dann der berühmten Eisenstadt. Wir überqueren unterwegs die B100 und ehemalige Kleinbahnstrecken zwischen Gräfenhainichen, Zschornewitz, Jüdenberg und Ferropolis, die seit Jahren nicht mehr benutzt werden. Nach der Überquerung der B107 und des Gräfenhainicher Mühlbaches kommen wir an den Gremminer See.
Und dann liegt sie vor uns, die Stadt aus Eisen. Zuerst sehen wir die Bergleute-Kunstporträts „Spuren“ von Hendrik Beikirch, riesige Porträts an zwei ehemaligen Werkhallen. Und nachdem wir unseren Eintritt von sechs Euro (Gruppentarif) entrichtet haben, können wir sie betrachten, fünf Giganten aus den ehemaligen Tagebauen in der Umgegend.
Für die Besichtigung der Bagger und Absetzer hat jeder 45 min Zeit, die individuell eingesetzt werden können. Die meisten von uns besteigen zunächst den Absetzer Medusa. Dieser kann öffentlich besichtigt werden. Auf der Aussichtsplattform holen die Ersten ihre Verpflegung raus. Andere setzen sich an den Strand am Gremminer See und wieder Andere besichtigen die Tagebaugeräte und das Gelände. Leider ist der sonst zu besichtigende Absetzer Gemini gesperrt, denn er wird gerade saniert. Es ist Wahnsinn, was die Leute für Ungetüme aufgebaut haben, um an die Braunkohle zu gelangen. Leider nagen der Zahn der Zeit und der Rost an allen Ungetümen. Aber das gibt dem Ganzen einen gewissen nostalgischen Touch.
Nachdem sich die Gruppe wieder gesammelt hat, verlassen wir das Gelände und wandern auf dem Skulpturenpfad am Gremminer See entlang. Leider sind die Beschreibungen zu den Kunstwerken schwer zugänglich; zukünftig wird ein Wassergraben den Zugang völlig verhindern. Wir besuchen noch die Rote Büchse, einen Aussichtspunkt mit Blick auf den Gremminer See. Es ist das Pendant zur Gelben Büchse am anderen Ende des Skulpturenpfades.
Und dann erreichen wir wieder die Stadt Gräfenhainichen. Hier laufen wir über den Platz der Freundschaft zur Paul-Gerhardt-Kapelle und weiter in die Altstadt. Gräfenhainichen ist die Geburtsstadt des Kirchenliederdichters und Pfarrers Paul Gerhardt; überall findet man hier seine Spuren. Es gibt eine Paul-Gerhardt-Straße und eine Holzstatue an der Stadtkirche. Aber auch das Fachwerk-Rathaus ist schön. Vorbei an der Stadtkirche und am Paul-Gerhardt-Haus erreichen wir gegen 16.30 Uhr wieder den S-Bahnhof Gräfenhainichen. Da wir hier noch viel Zeit haben, kehren wir in die Gaststätte „Zur Eiche“ im Bahnhofsgebäude ein. Gegen 18.40 Uhr fährt uns die S8 wieder zurück nach Wittenberg.
Das Wetter war heute super, nicht eine Wolke war am Himmel zu sehen und es war angenehm warm bei etwas Wind auf den Freiflächen. Auch sonst ist die Tour sehr interessant, die Eisengiganten sind wirklich sehenswert und die sechs Euro Eintritt waren gut angelegt.
Informationen zu den Tagebau-Großgeräten in Ferropolis:
https://www.ferropolis.de/gelaende/bagger
Hier noch die Aufzeichnungen von Mitwanderern:
Achim:
https://www.komoot.com/de-de/tour/2841307468
Joachim:
https://www.komoot.com/de-de/tour/2841337248
Michael:
https://www.komoot.com/de-de/tour/2842345398